Causa NAZARETH und kein Ende in Sicht

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

Johann Christoph Friedrich von Schiller

(1759 – 1805), deutscher Dichter und Dramatiker

 

Hallo Ihr Lieben,

lange Zeit war es ruhig geworden in der Causa Nazareth… Nicht, dass dies daran liegen würde, dass es nicht genug zu erzählen gäbe. Bei weitem nicht!

Denn natürlich haben die Verleumdungen nie aufgehört – Nein, sie wurden massiver, jetzt, da man offensichtlich dachte, dass dies nicht mehr im Blog kommentiert wird.

Dem ist nicht so und wird auch nicht so sein. Ganz im Gegenteil. Aber dazu später mehr.

Ich hatte mir eine Auszeit genommen, und es so in den letzten Monaten bewusst etwas ruhiger angehen lassen. Meine Hoffnung war, dass etwas Gras über die ganze Sache wächst und man sich dann irgendwann vielleicht doch mal zum gemeinsamen – vor allem christlichen – Dialog zusammenfinden könnte.

Nachdem die Gemeinde ihre beste Mitarbeiterin gekündigt hatte, hätte man ja denken können: Das war’s!

Stattdessen aber holt die Gemeinde erneut zu einem nächsten Schlag gegen uns aus und ist sich diesmal auch nicht zu schade, ominöse Drohungen massiv und auch sehr laut auszusprechen…

Meine Frau wurde wegen Krankheit gekündigt. Jeder andere Arbeitgeber hätte mit dem Mobbing aufgehört, damit eine Mitarbeiterin gesunden kann und wieder voll arbeitsfähig ist. Erst recht, wenn diese das beste Pferd im Stall ist – (ein Blick auf die Entwicklung der Besucherzahlen der ohnehin auf ein Minimum reduzierten Angebote der Gemeinde spricht hier Bände!).

Aber: Kirche unter der Leitung Bischof Dröges nicht. Da wird die Mitarbeiterin lieber entsorgt

… und weiterhin schikaniert.

Seit Jahren darf meine Frau ihre persönlichen Gegenstände nicht aus der Gemeinde holen. Seit der BA unter der Leitung Pfarrer Ralf Wenzels aus Lindenberg an der Macht war, wurden sämtliche im Privatbesitz befindlichen Gegenstände einfach nicht herausgegeben, ja einige sogar vernichtet. Wer denkt, Kirche darf das nicht – wo bleibt der geschwisterliche Dialog…

Nein, Nein – da wo ein Bischof Markus Dröge in einem offensichtlich rechtswidrigen Beschluss sich die Wahrheit so zurechtlegen kann, wie er will, gibt es kein Halten mehr. Erst recht nicht fürs Personal, wenn es hierbei auch noch die Unterstützung und volle Rückendeckung vom Konsistorium erhält. So kann Martin Kirchner, Superintendent in Nord-Ost, ein völlig ungerechtfertigtes Hausverbot anordnen – so kann Martin Richter das Verfahren zur Überprüfung wie Kaugummi in die Länge ziehen – und so muss erst einmal wieder geklagt werden, bis nach fast einem Jahr das Hausverbot für rechtswidrig erklärt wird. Übrigens vom gleichen Gericht wie der Auflösungsbeschluss, nämlich dem kirchlichen Verwaltungsgericht.

Eine Sichtung sämtlicher der Gemeinde als Leihgabe zur Verfügung gestellter Gegenstände fand am 1. März 2013 statt. Der Bevollmächtigtenausschuss leistete sich hierfür eigens einen Anwalt von einer der teuersten Kanzleien Berlins; Herrn Dr. Nicolaus. Danach sollten diese zurückgegeben werden.
Darauf warten wir bis heute – denn der Vorsitzende des neuen Gemeindekirchenrates, Sebastian Bergmann, der als Referent der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag arbeitet, hält dies alles nicht mehr für nötig…

Nach der Kündigung gingen wir davon aus, dass der Arbeitgeber nun irgendwann auf uns zu kommt. Er steht nach wie vor in der Pflicht, nicht gezahlte Gehälter zu zahlen, ein Zeugnis zu schreiben, die gesamten Abrechnungen des KVA’s auszuhändigen und natürlich die genannten Gegenstände herauszugeben etc. Bei der Herausgabe von Seiten der Gemeinde wäre es nur selbstverständlich gewesen, dass meine Frau die letzten verbliebenen 4 Schlüssel zu ihrem „dreckigen Kellerloch“ (Bilder hiervon gerne später), das als angebliches Büro dienen sollte, übergeben hätte..

Aber NEIN:

Letzte Woche Dienstag steht ohne jede Vorankündigung ein uns völlig unbekannter, stark nach Alkohol riechender, ungepflegt aussehender Mann mit fettigen Haaren und fehlenden Zähnen vor unserer Wohnungstür und droht meiner Frau mit horrenden Kosten und der Kriminalpolizei, wenn sie nicht sofort ihre Gemeindeschlüssel an ihn übergäbe. Da der Typ verdächtig nach dem Klientel aussieht, mit dem meine Frau am Leopoldplatz jahrelang gearbeitet hat, bittet sie ihn, sofort zu gehen. Er fuchtelt mit einem roten Ordner vor dem Gesicht meiner Frau und meint, dies sei seine Autorisierung…

Meine Frau und unsere Tochter waren zu dem Zeitpunkt allein zu Hause während dieser Mann unser Treppenhaus zusammenschrie. Er drohte immer wieder, wenn meine Frau nicht vernünftig sei: „Wir werden sie anzeigen!“ Er mäßigte sich erst dann etwas im Ton, als meine Frau ihm sagte, dass sie nun die ganze Situation filmen werde. Er stimmte dem sofort zu und freute sich, dass er dann ja den Beweis hätte, dass er dort gewesen sei. Es schien, als sonnte er sich geradezu, einmal wichtig zu sein. Ihr fragt Euch wie wir, wer diese ominöse Person ist und vor allem welche Funktion sie in der Gemeinde innehat, dass sie von „wir“ sprechen kann, dass all die Informationen, die sie über meine Frau besaß, über korrekte Kanäle geflossen sind? Eines ist sicher, der Typ meinte, er heiße Brock genau wie die Pfarrerin. Und den Rest solle sich meine Frau denken. Er wollte endlos lange nicht gehen und bestätigte selbst, dass er schon 15 Minuten vor der Wohnungstür gestanden hätte. Man fragt sich, wie er ins Haus kam…

Der Brief aber, den er in unseren Briefkasten steckte, enthielt ganz andere Informationen… Hier war auf einmal die Rede von einer Abgabe des Schlüssels bis zum 26.6.2015 in der Gemeinde.

Nach Rücksprache mit unserem Anwalt über das weitere Vorgehen, rief dieser in der Gemeinde an. Ein Herr Wieske stellt sich ihm als Kirchenmusiker und Schlüsselverwalter vor. Ihm sollen die Schlüssel übergeben werden.

So machen wir – Christian und ich – uns auf den Weg in den Wedding. Hier wird es dann noch skurriler.

Herr Wieske empfängt uns am Tor und führt uns zur Kirchentreppe, wo Judith Brock und Sebastian Bergmann stehen. Judith Brock flüchtet augenblicklich in die Kirche, als sie uns sieht. Vielleicht schämte sie sich für das Auftreten des Herrn Brock? Wieske empfängt die Schlüssel und Sebastian Bergmann unterbricht das Ganze durch einen Zwischenkommentar. Laut seiner Aussage, hätte meine Frau ja noch viel mehr Schlüssel… Tja, hat sie nicht. Nein, habe sie doch. Meine Frau hat ihre vorherigen Schlüssel schon längst nach dem rechtswidrig ausgesprochenen Hausverbot von 2012 abgegeben. Das scheint Bergmann nicht zu wissen. Aber zur Aktenführung Pfarrer Wenzels, der zu dieser Zeit verantwortlich war, gibt es ja auch schon unzählige Beiträge. Da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.

Da der GKR-Vorsitzende Sebastian Bergmann hier nicht weiterkommt, ist er sich nicht zu schade, nun auch noch eine Drohung gegen Frau Ingrid Rohde auszusprechen. An Christian gerichtet sagt er, dass sie sich zurückhalten solle, weil es sonst nicht gut für sie sei. Was er damit meint und womit sich Ingrid zurückhalten soll, lässt er trotz wiederholter Nachfragen bedeutungsschwer im Raum stehen. Feindlich im Umgang mit uns beiden will er gehen. Christian bleibt aber beharrlich und will Antworten. Was ist denn jetzt der Grund für sein Verhalten? Bergmann betont kurz, dass wir ihn nicht für dumm verkaufen sollen, bei den aktuellen Vorkommnissen der letzten Zeit. Natürlich benennt er wieder nicht, was er meint, sondern verschließt die Türen vor uns. Christlicher Dialog à la Bergmann eben. Denn Vorkommnisse mit uns gibt es überhaupt nicht…

Fassen wir kurz zusammen:

Da wird eine Mitarbeiterin gekündigt, die jahrelang systematisch fertig gemacht wird. Selbst als man alles vorbei wähnt, werden noch dubiose Schlägertypen mit gesiegelten Briefen der Pfarrerin Judith Brock zu ihr nach Hause geschickt… Anstatt als Vorsitzender mit uns den Dialog zu führen, nutzt Sebastian Bergmann das Zusammentreffen mit uns, um Ingrid als Mitglied des Gemeindekirchenrates zu drohen.

Das ist KIRCHE im Jahr 2015 unter der Leitung von Bischof Markus Dröge!!!

Ich werde das nicht tatenlos mit ansehen.

Letztlich wird die Wahrheit siegen so sehr sie auch verbogen wurde. Von daher werde ich hier in diesem Blog die gesamte Causa Nazareth aufarbeiten!

So long

cK

 

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