Des Teufels Advokat pt. II – Ist das schon Wahlbetrug?

Die Wahl des Präsidenten des Konsistoriums steht nun unmittelbar bevor. Zur Wahl steht auch Dr. Martin Richter, der als zuständiger Jurist in der Causa Nazareth sehr deutlich gezeigt hat, was für eine Amtskirche auf uns wartet, falls er gewählt werden sollte.

Apropos Wahlen! Schauen wir uns doch mal den Umgang mit dem Thema Wahlen während der Causa Nazareth an.

 

Wert von Wahlen

Ein demokratisch gewähltes Gremium kann nur dann aufgelöst werden, wenn tatsächlich schwerwiegende Gründe vorliegen. Nun lagen aber zu keinem Zeitpunkt schwerwiegende Gründe für eine Auflösung des GKR vor. Wie argumentierte also die Kirche?

Sinngemäß so: Da ja bei einer GKR-Wahl die Wahlbeteiligung so niedrig sei, könne man ja nicht davon sprechen, dass hier ein besonderer Schutz des GKR vorläge-

Ist das der Wert, den Sie Wahlen zusprechen, Herr Dr. Richter?

 

Wahlen nur wenn einem die Kandidaten gefallen

Wenn eine Gemeinde nicht durch einen GKR geleitet wird, verlangt es das Gesetz, dass schnellstmöglich ein GKR gebildet wird. Als der GKR Nazareth aufgelöst wurde, wurde genau das Gegenteil gemacht – es wurden lange Zeit keine Wahlen angesetzt. Was war die Begründung? Man wolle ja nicht, dass die gleichen Personen wiedergewählt werden.

Kling irgendwie charmant auf den ersten Blick, aber was bedeutet das tatsächlich? Wahlen werden nur dann angesetzt, wenn einem die Kandidaten passen? ist das freiheitlich demokratisch?

Die Kirche hat es sogar auf die Spitze getrieben. Erst nachdem die Grundordnung geändert wurde, damit die ungewollten Personen per Verfassung ausgeschlossen wurden, wurden neue Wahlen angesetzt. Raten Sie mal, wer diese Grundordnungsänderung eingebracht hat…

Ist das ihr Vorgehen, Herr Dr. Richter, dass sie sich eben einfach die Gesetze so schreiben, wie sie brauchen?

 

Wahlen ?- brauchen wir nicht!

Das Ältestenwahlgesetz ist unmissverständlich in Bezug auf die Absage einer Wahl – denn diese ist nicht möglich! Selbst wenn absehbar ist, dass ein Wahlfehler vorliegen wird, weil zu wenig Kandidaten vorhanden sind – eine GKR-Wahl kann nicht abgesagt werden!

In der Causa Nazareth wurden zwei Wahltermine abgesagt – ohne Nennung von Gründen!

Gelten unsere Gesetze für Sie gar nicht, Herr Dr Richter?

 

Ältestenwahlen nur wenn die Kandidaten dem Konsistorium passen,

Terminabsagen in dem Wissen, dass es unrecht ist,

Wahlen, die eh nichts wert sind

Und ein Mann steht als zuständiger Jurist im Zentrum: Dr. Martin Richter!

Soll dieser Mann nun wirklich das höchste konsistoriale Amt unserer Kirche übernehmen??

Ein Gedanke zu „Des Teufels Advokat pt. II – Ist das schon Wahlbetrug?“

  1. Unermüdlich halten Sie an einem Thema fest, dass die Landeskirche geflissentlich ignoriert:
    Zerstörung des Vertrauens in die Institution Kirche und ihren Würdenträgern!

    Aber, es interessiert niemanden, was Sie schreiben, da die Kirchensteuern ein fettes Polster auf Jahre wenn nicht Jahrzehnte bereit hält, dieses hohle Gebilde zu stützen.

    Kirche hat nichts mit Glauben zu tun. Den Würdenträgern geht es immer um den eigenen Machterhalt.
    Wenn dafür Menschen, Aufklärer wie Sie, über die Klinge springen müssen, ist es denen da „oben“ egal.
    In der Georgenkirchstraße herrscht keine Demokratie, da die Strukturen nicht demokratisch aufgebaut sind, weshalb Dr. Richter schalten und walten kann wie er will. Beispiele gibt es dafür in der Causa Nazareth zur Genüge.
    Kirche hat eigene Gesetze – und selbst wenn hinterher Gerichte sagen, dass die Absage zur Wahl in Ihrer Causa Nazareth rechtswidrig war – Dr. Richter hat sein Ziel erreicht.

    Ein Mensch, der anderen ohne Grund Leid zufügt, ja, so einen werden sie wählen.

    Einen, der Hausdurchsungen noch persönlich durchführt…

    Einen, der ein Pamphlet verfasst, dass zur Auflösung eines GKR’s herhält und nur zu bereitwillig vom Bischof unterschrieben wurde – glauben Sie, es interessiert Dr. Bischof Dröge, dass dieses Pamphlet offensichtlich rechtswidrig war…

    Einer, der Menschen schriftlich verleumdet und hinterher behauptet, er prüfe den Wahrheitsgehalt von Aussagen nicht…

    Einer, der seinen Zögling und Mit-Autor seines Buches wie Götz von Randow überall da bezahlte Arbeit verrichten lässt, wo das Konsistorium hätte handeln müssen… Glauben Sie, das interessiert jemanden? Götz von Randow hätte tonnenweise Geld verdienen können, legitimiert von der stillen Masse…

    Wahrscheinlich findet Dr. Richter es gut, dass eine einst so funktionierende Gemeinde wie Nazareth bei einer Gemeindeversammlung im November gerade mal sechs Gemeindeglieder als Gäste zählen darf (GKR-GBR-Mitglieder nicht mitgezählt). So behält er schließlich die Kontrolle.
    Dass auf dieser Versammlung verkündet wird, dass seit November letzten Jahres schon zwei Menschen aus dem Amt des GKR scheiden, ist in seinem Interesse, weil die, die gegangen sind, keine Spuren hinterlassen haben, die, die bleiben aber alles abnicken werden.

    Dr. Richter macht für den Machterhalt alles richtig. Es gibt keine Querdenker mehr und wen das an schlimme Zeiten erinnert… ist selber schuld.

    Einer, der sagt, dass ihm nicht genehme Menschen sich nicht zur Wahl stellen dürfen, ist alles, aber kein demokratischer Mensch…
    Sie haben Recht, so sieht Kirche unter Dr. Martin Richter aus.

    Einzig Ihr Berichte im Internet werden dafür sorgen, dass niemand hinterher sagen kann, er hätte es nicht besser gewusst.

    !!! Niemand kann hinterher seine Hände in Unschuld waschen, der diesen Mann wählt !!!

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