Ein offener Brief an die Kirche – STOPPT DAS #VICTIMBLAMING

Herr Bischof Dr. Markus Dröge,
Herr Oberkonsistorialrat Dr. Martin Richter,
Herr Superintendent Martin Kirchner,
Herr GKR-Vorsitzender und CSU-Landesreferent Sebastian Bergmann,

stoppen Sie IHR #VictimBlaming!

 

Sehr geehrte Mitglieder der Kirchenleitung der EKBO, des Kreiskirchenrates Berlin Nord-Ost, Mitglieder des Gemeindekirchenrates der Nazarethkirchengemeinde,

im Rahmen der sog. Causa Nazareth haben die Kirche und ihre leitenden Organe an vielen Stellen bewiesen, das geltendes Recht innerhalb der Kirche wenig wert ist. Auf Basis eines offensichtlich rechtswidrigen Kirchenleitungsbeschlusses wurde nicht nur der Gemeindekirchenrat der Nazarethkirchengemeinde aufgelöst, sondern auch einzelne Gemeindeglieder regelrecht zum Abschuss freigegeben.

Es wurde und wird GEMOBBT,

Angehörige wurden und werden in SIPPENHAFT genommen,

die UNSCHULDSVERMUTUNG wurde und wird mit Füßen getreten,

systematische ZERSETZUNGSMASSNAHMEN stehen an der Tagesordnung,

haltlose STRAFANZEIGEN wurden und werden benutzt, um den Leumund zu zerstören,

LÜGEN und GERÜCHTE ersetzen die Wahrheit und den Dialog!

…und als Rechtfertigung wurden die Opfer dieser Willkür selbst einfach zu Tätern erklärt!

Jeder Ehrenamtliche, der sich nicht dem Willen der Kirchenoberen bedingungslos beugte, wurde zur Persona non grata erklärt, geächtet und aus der Gemeinde rausgeekelt. Meine Lebenspartnerin, deren einzige Rolle in der gesamten Angelegenheit darin besteht, dass sie eben meine Lebensgefährtin ist, wurde in die Krankheit gemobbt und dann gekündigt. Erreicht wurde dies unter anderem, indem sie mit zahllosen Strafanzeigen überhäuft und dann stets kolportiert wurde, dass gegen sie ermittelt wird. Alle Strafanzeigen waren jedoch völlig aus der Luft gegriffen und wurden teilweise innerhalb von Stunden von den ermittelnden Behörden eingestellt. Das war und ist den Beteiligten aber kein Grund aufzuhören und die eigenen Vorverurteilungen zu hinterfragen –

Im Gegenteil: Es werden immer wieder neue Beschuldigungen ausgesprochen, nur um den Hass weiter zu schüren.

Der neueste Vorwurf ist, dass sie in die Gemeinde eingebrochen sei mit Schlüsseln, die sie schon vor Jahren abgegeben hat bzw. mit Schlüsseln, die sie nie besessen hat. Auch das soll wieder zur Anzeige gebracht werden auf Basis folgender „Logik“:

Es wurde in der Gemeinde eingebrochen – was fehlt, ist unbekannt.

Dazu wurden wohl Schlüssel benutzt, die angeblich auch meine Lebensgefährtin haben soll.

Dies vorausgesetzt wäre es möglich, dass sie es getan haben könnte – also hat sie es getan!

 

Herr Bergmann, ist das das Schema, nach dem man in der CDU/CSU Machtpolitik betreibt?

Ist das ihre Vorstellung von christlichem Dialog – Anschuldigungen aus dem blauen Dunst?

 


Sehr geehrte Mitglieder des Gemeindekirchenrates!

Sehr geehrte Mitglieder des Kreiskirchenrates!

Sehr geehrte Mitglieder der Kirchenleitung!

Stoppen Sie dieses Vorgehen!

Viel zu lange haben die kirchenleitenden Gremien zugeschaut und zugelassen, dass mit uns auf unchristlichste Art und Weise umgegangen wird. Meine Lebensgefährtin wurde das Opfer von gnadenloser Machtpolitik. Und obwohl dies für jeden offensichtlich ist, der sich hinzuschauen wagt, wird sie immer weiter zur Täterin stilisiert.

NUR SIE KÖNNEN DAS STOPPEN!

Stoppen Sie einen Bischof, der wiederholt angerufen wurde und der nur weggeschaut hat. Einen Bischof, der all das Unrecht in der Gemeinde legitimierte und die Unmenschlichkeit zuließ!

Stoppen Sie einen Superintendenten, der ohne Rechtsgrundlage Hausverbote anordnet und jedes klärende Gespräch meidet wie der Teufel das Weihwasser.

Stoppen Sie eine Pfarrerin, die private Tagebücher aus einem verschlossenen Keller stiehlt, wildfremde Personen darin stöbern lässt, und trotz mehrfacher Aufforderung diese nicht wieder zurückgibt.

Stoppen Sie einen GKR-Vorsitzenden, der noch nicht einmal davor zurückschreckt, gegen eine 84 Jahre alte Frau Drohungen auszusprechen.

Das, was hier in der Kirche passiert, widerspricht allen Regeln des zivilisierten Zusammenlebens!

Das, was hier in der Kirche passiert ist in keiner Weise mit dem EVANGELIUM vereinbar.
Aus Nächstenliebe wird Nächstenhass. Es gibt keinen christlichen Dialog, sondern inquisitorische Verurteilung.

Und SIE tragen das mit! Denn mit jedem Augenblick, in dem SIE diese Kräfte wirken lassen, machen SIE sich selbst schuldig. Es macht keinen Unterschied, ob man selbst zuschlägt oder zuschlagen läßt.

 

Wenn Sie Zweifel daran haben, dass das Geschilderte wahr ist, lade ich Sie herzlich ein, in der kommenden Zeit meinem Blog www.nazareth.berlin zu folgen. Dort werde ich nach und nach die einzelnen Vergehen dokumentieren und das Mobbingtagebuch meiner Lebensgefährtin Punkt für Punkt veröffentlichen.

Sie werden allerdings auch schon viel früher merken, dass ich richtig liege. Dann, wenn diejenigen, die sich ertappt fühlen, nicht mehr über Inhalte reden wollen, sondern sich nur noch darüber aufgeregen, dass etwas im Internet veröffentlicht wurde. Das klingt dann ungefähr so: „Ich will ja gar nicht sagen, dass alles richtig gelaufen ist, aber die Veröffentlichung im Internet geht gar nicht, das dürfen wir nicht dulden!“

Es ist an der Zeit, dass endlich Frieden einkehren kann. Doch Frieden, der darauf basiert, dass Einzelne ausgestoßen und immer wieder attackiert werden, ist kein Frieden!

Helfen Sie mit, dass die evangelische Kirche wieder evangelisch wird!

Mit freundlichen Grüßen

Gez. Christopher Kroll

2 Gedanken zu „Ein offener Brief an die Kirche – STOPPT DAS #VICTIMBLAMING“

  1. Sehr geehrter Herr Kroll.

    Ich sende Ihnen diesen Link: http://www.drdutschmann.de/Mobbing.html

    Ich bin Mobbing-Opfer. Ohne diese Hilfe hätte ich höchstwahrscheinlich eine große Dummheit begangen.

    Wenn Sie Interesse haben sollten, meine Geschichte zu veröffentlichen, dann schreiben Sie mir bitte.

    Mit freundlichen Grüßen

    I. Mays

  2. Hallo Christopher, es geht also immer noch weiter…. Wie nur, ist so etwas möglich? Seit 1998, mit dem ERscheinen Christi, zweifele ich an der Richtigkeit der Dogmen. Jedenfalls ist klar, das vieles falsch dargestellt wurde, was wohl letztlich auch der Hintergrund für so viele, so deutliche Verfehlungen ist (man weiss ja, wenn mans studiert hat, dass nicht alles Gold glänzt). Und nicht ausreichend. Fakt ist aber auch, dass die hierarischen Instanzen keine Erfindung Gottes bzw.Christi sind, im Gegenteil, Er hat genau diese in Seiner Zeit bekämpft. So die Überlieferung.
    Warum tut ihr euch das an? Warum verlasst ihr nicht eine solche Gemeinde? Denn auch die scheint zu sein, was „ihre Dachorganisation“ vermittelt. Sind solche Menschen es wert, sich dermassen daran aufzureiben? Gruesse, Miriam

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