Die Winde des Wechsels wehen – stark genug?

Die Landessynode der EKBO hat mit ihren Wahlentscheidungen eine sehr deutliche Aussage getroffen: Wir wollen Veränderung!

Veränderung in der Leitung der Kirche. Die beiden höchsten Leitungsämter des Konsistoriums – Präsident und Probst – wurden mit neuen Kräften besetzt, den bisherigen Amtsinhabern wurde ausdrücklich das Vertrauen entzogen, da sie deutlich nicht wieder gewählt wurden.

Durch die deutliche „Klatsche“ (anders kann man es wohl nicht nennen), die Dr. Richter bei der Wahl zum Präsidenten hinnehmen musste, zeigte es sich m. E. zudem, dass nicht nur der alte Amtsinhaber, sondern auch seine ganze  Philosophie nicht mehr gewollt ist. Denn Dr. Richter hat sich ganz deutlich so positioniert, dass er das Konsistorium eben nach alter Schule weiterführen wollte.

Das alles ist deutlich abgewählt worden!

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Des Teufels Advokat pt. II – Ist das schon Wahlbetrug?

Die Wahl des Präsidenten des Konsistoriums steht nun unmittelbar bevor. Zur Wahl steht auch Dr. Martin Richter, der als zuständiger Jurist in der Causa Nazareth sehr deutlich gezeigt hat, was für eine Amtskirche auf uns wartet, falls er gewählt werden sollte.

Apropos Wahlen! Schauen wir uns doch mal den Umgang mit dem Thema Wahlen während der Causa Nazareth an.

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Des Teufels Advokat

Nächste Woche tagt zum letzten Mal die Landessynode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) bevor sie sich dann zu Beginn des nächsten Jahres neu konstituiert. Während dieser Tagung soll unter anderem ein neuer Präsident des Konsistoriums gewählt werden, sprich die oberste Führungsposition des Konsistoriums muss neu besetzt werden. Dieser Schritt ist notwendig, da die Synode beim Versuch der Wiederwahl des Amtsinhabers  – Ulrich Seelemann – diesem das Vertrauen nicht schenken wollte. Sehr deutlich wurde Herr Seelemann  nicht gewählt, obwohl er alleine zur Wahl stand.

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Gegen das Vergessen!

Gerne sagt man, dass die Zeit alle Wunden heile. Das stimmt auch in vielen Situationen, denn gerade bei Verletzungen der Seele ist es oft hilfreich „etwas Gras über die Sache wachsen zu lassen“ um dann mit dem nötigen Abstand das Vorgefallene verarbeiten zu können.

Im besten Fall ist man in der Lage den Schmerz zu vergessen oder zu mindestens soweit zu verdrängen, dass er einen nicht mehr ständig beschwert.

Was ist aber, wenn die Allgemeinheit anfängt zu vergessen?

Wenn sich einfach niemand mehr erinnern kann, was geschehen ist?

Was passiert, wenn die Täter anfangen dieses Vergessen zu nutzen um die Geschichte umzuschreiben?

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